Was Unternehmen von ihren zukünftigen Auszubildenden fordern

Professor Hörbst: Gutes Benehmen ist die beste Visitenkarte

Vortrag an der LCR

So banal es klingen mag: Gute Noten allein stellen nicht die beste Empfehlung dar, wenn es um die Lehrstelle und das berufliche Fortkommen geht. Was mehr denn je zählt, ist die Visitenkarte, die man beim Start ins Berufsleben durch sein Benehmen und sein Auftreten gibt. Pünktlichkeit, Grüßen-Können, Tischsitten – ein Top-Benehmen rundum – gehören ganz selbstverständlich dazu und sollten schon im Alltag unserer Kinder Standard sein. Auf diesen Nenner brachte Prof. Egon Hörbst die Anforderungen an jene, die im Beruf Erfolg haben wollen. Anhand vieler Beispiele verdeutlichte er das in einem Vortragsabend an der Lena-Christ-Realschule am 28.02.2008, zu dem die Schulleitung und der Förderverein eingeladen hatten. Prof. Hörbst, zu dessen Stammkunden in seinen Seminaren im SIEMENS-FORUM die Schüler der 9. und auch 10. Klassen zählen, lassen sich gerne auf seine wertvollen Anregungen ein. Und er muss es wissen: Prof. Hörbst war lange für die Siemens AG im In- und Ausland unter anderem für die Einstellung von Arbeitnehmern mitverantwortlich.

Eindrucksvoll auch seine Empfehlung, wenn und wo es geht, als junger Mensch Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Dann besteht selbst bei den rasanten Entwicklungen in Technik, Wissenschaft und Arbeitswelt für unsere Jugendlichen eine gute Chance, sich in der globalisierten Arbeitswelt beruflich zu verwirklichen.

verantwortlich: Anja Ruhmann, Monika Brebeck